Oktavregel

Die Oktavregel (ital.: regola dell' ottava, frz.: règle de l'octave) ist ein Harmonisierungsprinzip für im Bass liegende diatonische Skalen oder Skalenausschnitte, das auf die frühe italienische Generalbass-Tradition des 17. Jahrhunderts zurück geht. Sie kann sowohl als Kompositions- und Improvisationsmodell als auch als analytische Kategorie im Kontext des Satzmodell- bzw. schema-Diskurses einer historisch informierten Musiktheorie begriffen werden.

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